Abgrenzung

Drei Kassen-Apps: Cockpit, Kassenbuch und Kassenexport

25. Juli 2026 · ca. 6 Min. Lesezeit

Drei Apps, ein Wortstamm „Kasse“ — und doch drei völlig unterschiedliche Aufgaben. Kassencockpit zeigt den Live-Umsatz aus der Registrierkasse, Kassenbuch führt die Bargeld-Schublade samt Tagesabschluss, Kassenexport schickt den Z-Bon per E-Mail Richtung DATEV. Wer diese drei sauber trennt, spart sich Rückfragen an Fachhandel und Kanzlei.

Wann reicht Kassencockpit?

Wenn Sie tagsüber gebucht, kassiert und offen sehen wollen — mit Summara oder TaxoPOS, andere Kassen auf Anfrage. Ein GoBD-Kassenheft oder ein DATEV-Stapel gehört nicht dazu. Einen Überblick gibt Live-Umsatz-Dashboard, die Kennzahlen erklärt Gebucht, kassiert, offen. Die Schublade und der Kassensturz gehören ins Kassenbuch, der Z-Bericht Richtung DATEV in den Kassenexport.

Wann brauche ich Kassenbuch?

Wenn Wechselgeld, Entnahmen und Soll-Ist dokumentiert werden müssen — ergänzend zur Kasse, kein Ersatz für ein POS-System. Die Abgrenzung im Detail steht in Kassencockpit vs. Kassenbuch, ein Bundle „Kasse Live“ ist über den Fachhandel möglich.

Wann kommt Kassenexport dazu?

Wenn die Kanzlei DATEV-Buchungen aus dem Z-Bericht will, ohne dass jemand sie abtippt. Kassencockpit kann Z optional weiterleiten, ersetzt aber keinen vollständigen Export-Workflow. Wie Summara live eingebunden wird, steht in Summara im Cockpit.

Wie kombiniere ich die drei?

Wer nur den Live-Überblick braucht, nimmt das Cockpit; wer nur die Schublade führt, das Kassenbuch; wer nur Z nach DATEV bringen will, den Kassenexport. In der Praxis laufen oft zwei oder alle drei am gleichen Betrieb über BetriebsAssist. Der Einstieg ins Cockpit gelingt unter /start mit 14 Tagen Testzeit, TaxoPOS-Betriebe finden Details in HiDrive & X-Bericht.

Weitere Artikel